Pfarrgemeinde Welschnofen

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Pfarrgemeinde Welschnofen
  :: Der Pfarrgemeinderat ::

Pfarrgemeinderat (seit 2005)



Unserem Pfarrgemeinderat gehören folgende Mitglieder an:


WELSCHNOFEN - ORT
Armin Gatterer
Helga Gallmetzer Kohler
Robert Kafmann
Jos Pardeller
Franz Wiedenhofer
Gertraud Maislinger Messner
Reinhold Kaufmann
Barbara Aichner Knollseisen
Karin Pattis Kafmann
Josef Neulichedl

KARERPASS
Rosa Obkircher Pardeller
Rosi Rainer Obkircher


Bei der konstituierenden Sitzung des Pfarrgemeinderates am 22. November 2005 wurde der bisherige Vorsitzende

Armin Gatterer

bestätigt. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde

Rosa Obkircher Pardeller

gewählt. Vielen Dank für die Bereitschaft zur Mitarbeit!


Neues aus der Pfarrgemeinderatssitzung am 17. September 2009

Bei der Pfarrgemeinderatssitzung am 17. September 2009 wurden folgende Themen behandelt:

  • Pfarrversammlung
    Der PGR bespricht die Organisation der Pfarrversammlung, die am 17. Oktober nach dem Vorabendgottesdienst um 18.30 Uhr abgehalten wird. Als Räumlichkeit wird die Aula der Schule vorgeschlagen. Vertreter der Vereine und Verbände werden schriftlich eingeladen. Der Ablauf wird besprochen: Nach dem Referat des Seelsorgsamtsleiters Eugen Runggaldier sprechen einzelne Mitglieder über ihre Tätigkeit.

  • Sonntagslicht
    Für das Projekt Sonntagslicht bespricht man die Organisation der Verteilung. Als Termin für die Verteilung spricht man sich für die zweite Oktoberhälfte aus.

  • Lektorenausbildung
    Die Diözese bietet Möglichkeiten zur Ausbildungskurse für Lektoren und Lektorinnen an. Mögliche Termine wären der 17.10.09 in Bozen oder der 07.11.09 in Neustift.

  • Soziale Jugendtätigkeit
    Das Thema Soziale Tätigkeit der Jugend wird wieder aufgegriffen. Die Betreuung von älteren Leuten wäre eine sinnvolle Beschäftigung für junge Menschen. Es wäre schön, wenn man in dieser Hinsicht etwas erreichen könnte. Man wird versuchen junge Leute darauf ansprechen.

  • Schülermessen
    Am Schluss wird darüber diskutiert, ob die Schülermessen am Morgen oder am Nachmittag gefeiert werden sollen. Eine endgültige Entscheidung will man der Gruppe von Müttern überlassen, die die Vorbereitungen organisiert

  • Protokoll der Pfarrversammlung am 17. Oktober 2009

    Pfarrversammlung

    Am 17.10.09 findet in der Aula der Mittelschule Welschnofen mit Beginn um 18.30 eine Pfarrversammlung statt
    Die Mitglieder des PGR sind alle anwesend.

    Der Präsident Armin Gatterer begrüßt die Anwesenden und gibt das Wort an Herrn Pfarrer Hw. Remigius Weissteiner weiter. Dieser eröffnet die Pfarrversammlung mit dem Lied „Lobe den Herren“ und einem Besinnungsgebet.
    Dann beginnt der Seelsorgamtsleiter Eugen Runggaldier mit seinemVortrag zum Thema „Kirche im Umbruch“
    Ruggaldier meint, dass der Titel nicht nur aussagen möchte, dass es vieles, was einmal war, nicht mehr gibt, sondern dass es auch viel Neues gibt: Viele Laien studieren Theologie, es gab noch nie eine Zeit in der Laien so theologisch gebildet waren, wie heute.
    So gibt es heute Kinder und Jugendmessen, Firm- und Erstkommunionsvorbereitung, das gab es früher nicht. Der Lebensraum hat sich vergrößert, das bringt Veränderungen mit sich. Die Kirche hat heute einen geringeren Einfluss auf die Menschen, und diese sind kirchlich unterschiedlich sozialisiert. Am Beispiel der Erstkommunion sieht man das gut. Dies merkt man aber auch in anderen Altersstufen: Einige gehen nie zur Kirche, einige immer, einige kennen nur den Pfarrer usw.
    Dann gibt es verschiedene Anbieter von „Kirche“. Besonders verbreitet sind zur Zeit Freikirchen. Es gibt einen bunten Markt.
    Den größten Umbruch gibt es in der Anzahl von Priestern, sie ist stark gesunken. In Südtirol haben 100 Pfarreien keinen Pfarrer mehr. Die Anzahl der Pfarrer wird in den nächsten Jahren noch stark abnehmen.
    In Südtirol gibt es noch einen Priester auf 816 Menschen, in Afrika werden 4741 Gläubige von einem Priester betreut. Die Lösung wird also nicht sein, dass Priester aus anderen Kontinenten kommen werden. Die brauchen ihre Seelsorger selber.

    Zum Thema Kirche ist im Wandel meint der Referent, dass wir aus einer Zeit kommen, in der alles der Pfarrer machte: Messe Unterricht usw. Nun gehen wir auf eine Kirche des Volkes zu. Nicht mehr der Priester wird für alles sorgen. Früher war alles sehr kleruszentriert, in Zukunft werden alle Getaufte sich aktiv beteiligen sollen und müssen. (Beteiligungskirche). Momentan sind wir in einer Zeit des Überganges.
    Es gibt keine Hierarchie mehr: Papst, Bischöfe und Pfarrer, alle sind gemeinsam mit den Gläubigen auf derselben Ebene, jeder hat seine Berufung, die Gott ihm geschenkt hat. Kirche kann mit einem Puzzle verglichen werden. Jeder ist ein Teil und das Gesamte ergibt ein buntes Bild.

    Kirche ist im Umbruch, weil Gott es will. Hinter diesem Umbruch steckt eine Absicht: Seelsorge in gemeinsamer Verantwortung. Jeder und jede soll mitarbeiten, so müssen nicht mehr wenige ganz viel tun. Es ist Berufung von jedem, sich zu beteiligen, unabhängig von der Zahl der Priester.
    Es kommen also neue Herausforderungen auf uns zu: Die Pfarrgemeinde ist nun Trägerin der Pastoral. In Südafrika kann man das gut sehen. Die Menschen beteiligen sich, die Messe wird lebendig. Jeder bringt seinen Beitrag.
    Welche Aufgabe hat dann der Priester: Die geistliche Leitung, dass die Pfarrgemeinde in der Spur Jesu bleibt.

    Was passiert nun konkret in Südtirol? Man will die Seelsorgeeinheiten schaffen. Das ist aber nur die Struktur. Dann braucht es noch die Überzeugung, dass Gott auch heute seine Kirche führt und leitet. Wir sehen positive und negative Umbrüche. Es hängt von uns ab, wie wir es deuten. Wenn wir die neuen Zeichen positiv sehen, dann kann dieser Umbruch auch positiv sein. Mit diesem Gedanken schließt der Sellsorgeamtsleiter Eugen Runggaldier sein Referat.

    Es folgen die Beiträge der Pfarrgemeinderatsmitglieder:
    Armin Gatterer spricht über seine Aufgabe als Präsident, Rosa Pardeller über ihre Tätigkeit in Karersee.
    Reinhold Kaufmann erklärt die Aufgaben des Vermögensverwaltungsrates der Pfarrei.
    Gerlinde Kafmann erzählt kurz die Entstehung und Entwicklung der Kleiderkammer. Dort sind inzwischen 1000 Stunden an Arbeit von einer Gruppe von Freiwilligen geleistet worden, die Stunden für die Hilfslieferungen nicht einberechnet. Es handelt sich um eine sehr wichtige Einrichtung, und man hofft, dass sie auch weiterhin so gut funktioniert.
    Helene Obkircher spricht kurz über die Bedeutung des Pfarrsenders und ihre Arbeit bei der Betreuung der Homepage der Pfarrei. Sie geht kurz darauf ein, was man auf der Internetseite alles finden kann.
    Klara Pardeller, betreut mit Brigitte Zelger, Brigitte Dejori und Helga Kohler die Ministrantengruppe. Sie organisieren Spielenachmittage, Törggelefeiern und noch mehr.
    Christine Wiedenhofer koordiniert die Gruppe von 20 Müttern, die die Schülergottesdienste vorbereiten. Sie spricht darüber.
    Helga Gallmetzer steht der Caritasgruppe vor. Sie beschreibt den Tätigkeitsbereich der Gruppe, die einen sehr wertvollen Dienst leistet. Sie erinnert daran, dass für Notfälle im Vorraum der Kirche der Kummerkasten ausgehängt ist, über den man sich melden kann.
    Pfarrer Remigius dankt noch allen anderen Mitarbeitern, die wichtige Beiträge leisten. Er spricht über Schwerpunkte, die in Zukunft angegangen werden müssen. So z. B. die musikalische Gestaltung der Gottesdienste, die Wortgottesdienste und die Schulung der Lektoren.
    An die Vereine geht das Anliegen, dass sie das Kirchliche und Religöse sehen und unterstützen sollen. Es wäre schön, wenn Vereinsvorstände und Trainer, die viel Einfluss auf Jugendliche und Kinder haben, in dieser Hinsicht einen Beitrag leisten könnten
    Er bedankt sich noch bei allen.
    Armin Gatterer bietet noch die Möglichkeit Fragen zu stellen. Es kommt die Frage auf: Was ist mit Jugend und Kirche. Runggaldier antwortet darauf, dass die Jugend eigentlich oft ein Spiegel der Gesellschaft ist. Aus allen Alterstufen gibt es Menschen, die nicht mehr zur Messe gehen. Die Jugendlichen sehen, dass auch viele Erwachsene nicht gehen. Warum Menschen nicht zur Messe kommen ist ein sehr komplexes Problem.
    Es wäre sicher wichtig, offen über seine eigene Einstellung zur Liturgie zu sprechen. Menschen beeindruckt, wenn jemand etwas aus Überzeugung tut und nicht so sehr nur aus Gewohnheit.
    Ein weitere Frage betrifft die ersten Erfahrungen in Seelsorgseinheiten.
    Es gibt momentan sieben. Es geht schneller, als man gemeint hat. Und es geht eigentlich gut. Die Bevölkerung zeigt viel Verständnis. Die Pfarrer –alle sehr positiv eingestellt- sind sehr zuversichtlich. In der Starphase trifft es Priester, die das positiv sehen, es wird sicher schwieriger für jene, die etwas weniger begeistert sind.
    Armin Gatterer schließt die Versammlung nachdem es keine Wortmeldungen mehr gibt

    Ende der Versammlung 20.30 Uhr

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