Pfarrgemeinde Welschnofen

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Pfarrgemeinde Welschnofen
  :: Neuigkeiten ::

Unser ehemaliger Herr Pfarrer .....




Mag.theol. Lic.theol.bibl. Stephan (Wilfried) Astner CR

ist seit 1. September der neue Pfarrer in Völs am Schlern.

Er wurde am Schutzengelsonntag, den 7. September 2008
feierlich in sein neues Amt eingeführt.


Wir wünschen ihm für den neuen Aufgabenbereich
viel Kraft und Gottes reichen Segen!

Die Pfarrgemeinde Welschnofen mit Pfarrer Remigius Weissteiner




Alles vermag ich

durch ihn,

der mir Kraft gibt:

Christus.


Phil. 4,13

Abschied von Bischof Wilhelm Egger



Traurigen Herzens, aber voll Dankbarkeit hat sich die Diözese von ihrem Oberhirten Bischof Dr. Wilhelm Egger verabschiedet.

Tausende Gläubige aus dem ganzen Land nahmen vom Sonntagabend bis Dienstagnachmittag Abschied von Bischof Wilhelm, der im Bozner Dom aufgebahrt war.
Nach einem feierlichen Requiem am Dienstag wurde er nach Brixen in die Seminarkirche überführt.
Am Donnerstag, 21. August um 15.00 Uhr nach der Einsegnung auf dem Seminarplatz, gaben Kardinäle, 30 Bischöfe, 300 Priester, 150 Ordensfrauen, Diakone, Seminaristen, Vertreter verschiedener Verbände und Vereine, die Verwandten und rund 8000 Gläubige dem Bischof das letzte Geleit zum Dom in Brixen.
Der Abgesandte von Papst Benedikt XVI, Kardinal Angelo Scola, Patriach von Venedig, war Hauptzelebrant und Prediger des Trauergottesdienstes. Bischof Scheuer aus Innsbruck und Erzbischof Bressan aus Trient sprachen Worte der Würdigung.
Regens Ivo Muser verlas das geistliche Testament des Bischofs, verfasst am 29. Juni 2006.
Das Requiem wurde ganz im Sinne von Bischof Wilhelm in drei Sprachen gehalten.
Der Domchor und das Domorchester unter der Leitung von Heinrich Walder, sowie der Domorganist Franz Comploj sorgten für die feierliche Gestaltung.

Im Anschluss an den Beerdigungsgottesdienst wurde Bischof Wilhelms Sarg von seinen sechs Sekretären im linken Seitenschiff des Brixner Domes in seine letzte Ruhestätte, neben dem Grab seines Vorgängers, Bischof Joseph Gargitter, hinabgesenkt.

Herr, gib ihm die ewige Ruhe!



Geistliches Testament

Liebe Brüder und Schwestern in der Diözese!

Ich danke Euch allen, Priestern, Ordensleuten, Laien, dass Ihr mich mit Freude vor zwanzig Jahren aufgenommen habt und die Verbundenheit in der Diözese und mit mir bewahrt habt und dass mein Leitwort "Syn" (miteinander, gemeinsam) für Euch wichtig ist.

In meinem Leben habe ich eine außergewöhnliche Führung Gottes erfahren, sowie die Nähe und Begleitung lieber Menschen und Freunde. Die Berufung in die Schule des hl. Franziskus und zum Priestertum hat mir viel geschenkt.
Auch durfte ich zunächst als Professor und dann als Bischof im Dienst der hl. Schrift stehen. Dafür danke ich Gott.

Vor allem danke ich meinem Zwillingsbruder Kurt, den Mitbrüdern im Kapuzinerorden, Frau Erna Gogl, Frau Rosa Innerebner, Josef Innerhofer, den Generakvikaren, den Sekretären, Frau Martini und den Mitarbeiterinnen im Sekretäriat und allen, die im Ordinariat mitarbeiten.
Dankbar denke ich neben meinen Eltern an Frau Maria Gogl-Egger, die an mir und meinem Bruder die Elternstelle vertreten hat, und an P. Benedikt Frei.

Was ich Euch, liebe Brüdern und Schwestern, zu sagen habe, habe ich in den kurzen Hirtenbriefen dargelegt. Die Sonntagsbibel möge Euch helfen, vom Wort Gottes her Hilfe für Euer Leben und die Gestaltung des Sonntags zu empfangen.
Das Büchlein "Geheimnis des Glaubens" stärke Euch in der Liebe zur Eucharistie.
Wenn Ihr diese Texte noch einmal lest und in Erinnerung an mich, Euren Bischof, zu verwirklichen trachtet, ist das ein besonderes ehrendes Gedächtnis.

In diesen Jahren war mir das Wort Jesu wichtig: "Einer war Euer Lehrer und ihr alle seid Brüder und Schwestern."
Ich habe bei jeder hl. Messe gebetet, dass wir eine "fratermitas secundum sanctum Evangelium - eine geschwisterliche Gemeinschaft gemäß dem Evangelium" seien.
Wen ich verletzt habe, bitte ich um Verzeihung, wie auch ich allen verzeihe, die mich verletzt habe.

Um Euer Gebet bittet

Euer Wilhelm Egger




Die Biografie von Diözesanbischof Dr. Wilhelm Egger:

1940 in Innsbruck geboren, zog seine Mutter 1944 mit ihm und seinem Zwillingsbruder Kurt nach Sterzing. Fünf Jahre später starb auch die Mutter.
Wilhelm Egger trat am 29. August 1956, im Alter von 16 Jahren, in den Kapuzinerorden ein.
Sein Theologiestudium absolvierte er in der Schweiz, in Rom und in Jerusalem.
Am 29. Juni 1965 wurde er gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder in Brixen zum Priester geweiht.
Mit 32 Jahren promovierte er zum Doktor der Bibelwissenschaften und war darauf bis 1986 als ordentlicher Professor für Neues Testament an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen tätig.
Am 29. Juli 1986 wurde Wilhelm Egger zum Diözesanbischof von Bozen-Brixen ernannt und am 31. August desselben Jahres im Dom zu Brixen von seinem Vorgänger, Joseph Gargitter, zum Bischof geweiht.
Wilhelm Egger war Präsident der Katholischen Bibelföderation, Vorsitzender des Leitungsgremiums zur Revision der Einheitsübersetzung und Beauftragter für Ökumene in der Regionalen Bischofskonferenz Nordost-Italien.

Zwei der schönsten Momente der Amtszeit von Diözesanbischof Wilhelm Egger:
Der Besuch von Papst Johannes Paul II. am 17. Juli 1988 in Weißenstein und der zweiwöchige Besuch von Papst Benedikt XVI. in Brixen, vom 28. Juli bis 11. August 2008.



Wir alle sind traurig über das plötzliche Ableben unseres Bischofs, aber in unseren Herzen bleiben die Erinnerungen an einen sehr wertvollen, liebenswürdigen Menschen, einen Mann Gottes!

Angelus-Gebet mit dem Heiligen Vater



Seit dem 28. Juli 2008 verbringt unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI. in Brixen seine Sommerferien.
Sonntag, 3. August ludt der Papst zum gemeinsamen Angelusgebet auf dem Brixner Domplatz.
Ab 8.30 Uhr strömten Gläubige aller drei Sprachgruppen und auch Gäste nach Brixen, um den Heiligen Vater hautnah zu erleben.
Um 10.00 Uhr erfolgte der Einzug der Ministranten, Priester und Bischöfe vom Pfarrhaus ausgehend, zum Altar vor dem Dom, wo Bischof Wilhelm Egger das Pontifikalamt in Conzelebration feierte. Die feierliche Gestaltung hatte der Domchor Brixen, die Junge Domkantorei „Vocallegro“ und die Bläser übernommen. Weiters wirkten die Musikkapellen von Montan, Vöran und Wiesen mit.


Anschließend an den Gottesdienst
folgte eine musikalischer Einstimmung auf das Angelusgebet
und nach dem Glockengeläut um 11.55 Uhr erschien
unter heftigem Beifall der Heilige Vater.



Bei der Begrüßung richtete der Papst Dankesworte an unsern Bischof Wilhelm Egger, für die Möglichkeit in Brixen den Urlaub verbringen zu dürfen.
Dieser Urlaub sei für ihn, da er schon öfters hier weilte, eine Wanderung zurück und nach vorne; so seine Worte. Auch bedankte sich der Heilige Vater bei allen, die dieses Fest mitorganisiert und ermöglicht hatten.
Weiters wies er darauf hin, dass die wirklich wertvollen Dinge im Leben nicht käuflich sind, sondern dass man diese geschenkt bekommt. Wir die Empfangenden haben den Auftrag auch Schenkende zu sein, auch in materieller Form an die Bedürftigen, für eine menschlichere Welt.
Darauf folgte das gemeinsame Angelus-Gebet und der apostolische Segen des Papstes.

Der Applaus der Gläubigen zeugte von der Begeisterung dieser Begegnung mit dem Papst. Es war ein besonderes Erlebnis!

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