Pfarrgemeinde Welschnofen

Pfarrgemeinde

» Geschichte

» Pfarrgemeinderat

» Pfarrer

» Kirchen

» Hofkapellen

» Kirchenpatrone

» Pfarrcaritas

» Kleiderkammer

» Ministranten

» Singkreis

» Pfarrsender

» Kontakt

Wissenswertes

» Pfarrhaus

» Jahreskalender

» Events & News

» Neuigkeiten

» Gottesdienste

» Totengedenken

» Gebete

» Pfarrbrief

» Ministrantenzettel


Verschiedenes

» Bildergalerie

» Links
Pfarrgemeinde Welschnofen
  :: Die Geschichte der Pfarrgemeinde Welschnofen :: Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9





1257 erhielt das Kloster Neustift im Tauschwege das Patronat über diese Pfarre. Wie aus jüngeren Quellen ersichtlich, umfasste es im Süden die Orte Steinegg, Gummer und Welschnofen und dürfte sich im wesentlichen mit dem Umfang des ehemaligen Gerichtsbezirkes Völs gedeckt haben. Nach der Entstehung des eigenständigen Gerichtes Steinegg-Welschnofen, von der man annimmt, dass sie im Laufe des 13. Jahrhundert erfolgte, verblieb die hiesige Seelsorggemeinde weiterhin im Geltungsbereich des Völser Pfarrherrn. Um seelsorgliche Leistungen zu empfangen, war ursprünglich ein vierstündiger Marsch zur Pfarrkirche auf Völs unumgänglich. Der Kirchweg, der über den Zischgl, nach Tiers und über Völsegg nach Völs führte, war weit und anstrengend. Besonders kräftezehrend zeigte sich dieser - zwei Bergrücken überwindende - Pfad bei schlechter Witterung. Nach Schneefällen und bei Vereisung war vor allem das steile, schattige und sechshundert Höhenmeter abfallende Wegstück Zischgl - Tiers gefährlich oder sogar unbegehbar. Die ersten Messstiftungen für die Filialkirche von Welschnofen erfolgten 1374 und 1405, die die Abhaltung von insgesamt elf Ämtern vorsahen. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts waren hier jährlich rund sechzig Messen zu zelebrieren. Im Jahr 1304 wird erstmals ein Völser Gesellpriester namens "Friderico" genannt und 1321 ein "Marquart". Im Jahr 1373 wird eine Kaplansbehausung in Welschnofen erwähnt. Diese dürfte den, an den Vorabenden angereisten Hilfspriestern zur Übernachtung gedient haben. Aufgrund seiner Stiftung erhielt Georg von Velseck im Jahr 1341 vom Kloster Neustift und vom Völser Pfarrer die Zusage, daß in der St. Georgkirche zu Tiers auf ewige Zeiten eine tägliche Messe gelesen werde. Zu diesem Zweck musste sich der Pfarrherr als Nutznießer der Stiftung verpflichten, stets einen, in Tiers wohnenden Gesellpriester zur Verfügung zu stellen. Zum Wirkungskreis dieses Expositus gehörte auch Welschnofen und Steinegg. Die Expositur brachte für die Bewohner der beiden Orte einige seelsorgliche Erleichterungen, da - besonders in Notfällen - ein Priester eher zur Stelle war.

«
»
home | italiano

Spruche der Woche


Heilige/r des Tages


Quick Links

» Diözese
Bozen-Brixen

» Kloster Neustift
» Radio Grüne Welle
Impressum
www.obkircher.com