Hierbei sind drei Dinge wichtig:
der Sonntag als der Tag des Herrn,
als der Tag der Gemeinschaft
und als Tag der Ruhe.
Die Eucharistiefeier hängt mit der Gemeinschaft
und der Ruhe zusammen.
Der Sonntag ist der erste Tag der Woche
und wenn ich ihn als Christ lebe,
beginnt die Woche für mich völlig anders,
nicht mit Arbeit,
sondern mit der Feier eines Gottesdienstes
mit anderen, gleich gesinnten Menschen,
und mit Ruhe und Erholung.
Glück, Leben, Gesundheit, Zufriedenheit sind ein Geschenk,
ein Geschenk Gottes.
Dafür will ich am Sonntag danken.
EINMAL IN DER WOCHE
Einmal in der Woche ist Gottesdienst.
Da versammeln sich die Christen einer Gemeinde
und feiern zusammen, dass Gott in ihrer Mitte ist.
Sie freuen sich über ihn und machen deutlich,
dass ihnen Gottes Nähe wichtig ist.
Wie steht es mit deinem Verhältnis zum Gottesdienst?
Der Gottesdienst gibt dir nichts?
Darum geht es zu allererst ja auch gar nicht.
Es geht darum, dass du Gott etwas gibst,
dass du Gott Lieder singst, ihm nahe sein willst.
Und erst wenn du mit dieser Einstellung feierst,
wird der Gottesdienst auch dir etwas geben..
Du findest den Gottesdienst langweilig?
Was erwartest du denn von ihm?
Was erwartest du von Gott?
Gott will, dass wir etwas von ihm erwarten.
Du meinst, die Kirche ist immer leer?
Ist die Kirche wirklich leer, wenn Gott anwesend ist.
Mal ehrlich: wenn jeder so denkt und handelt wie du,
wie soll da die Kirche voller werden?
Einmal in der Woche ist Gottesdienst.
Gott ruft dich und will dich dabeihaben.
Er will dort in der Mitte seiner ganzen Gemeinde sein.
Mit ihnen zusammen. Mit dir zusammen sein.
Und dadurch deine ganze Woche prägen.
Rainer Haak