.......aus dem Korinterbrief hat unser Altbischof Karl Golser als dreijähriges Jahresthema für unsere Diözese Bozen Brixen gewählt und heuer steht es unter dem Motto
"durch Wort und Tat"Tätig waren
unser Pfarrer Remigius und der Pfarrgemeinderat und luden
Giorgio Nesler, Leiter des Bozner Jugenddienstes und zweifachen Familienvater
am Dienstag, den 24. Jänner 2012 um 20.00 Uhr
in den Welschnofner Pfarrsaal ein, einen Vortrag zum Jahresthema zu halten.
Giorgio Nesler war überrascht und sichtlich erfreut,
dass soviele Pfarrangehörige anwesend waren.
Er sagte, er sei kein Theologe und er möchte uns einfach aus seinen Erfahrungen,
besonders mit den Jugendlichen erzählen.
Die Rolle der Kirche hat sich sehr gewandelt, sie hat, so wie auch anderere Institutionen, die anerkannte Autorität verloren. Wir alle bilden die Kirche und sollen versuchen die Botschaft weiterzutragen, Zeugnis abzulegen, nicht nur zu reden.
Der Referent versuchte uns zu erklären was Glaube ist.
Glaube ist Vertrauen, und Vertrauen ist eine Herzensanglegenheit.
Er vergleicht den Glauben an Gott und das Gottvertrauen mit dem Vertrauensverhältnis zwischen Großeltern und Enkeln. Gott liebt uns vorbehaltlos, so wie wir sind.....
Wir Christen sind Suchende und Gott schenkt uns seine Liebe und den Glauben.
Gott wartet darauf uns zu beschenken, wir müssen es nur zulassen, dann werden wir Gott im Herzen spüren.
Er zitiert Erich Fromm, der in seinem Buch schreibt:
Liebe zum Leben ist Liebe zu Gott und vor allem das Kind braucht diese Lebensliebe.
und aus dem Buch des Hirnforschers Gerald Hütter:
Was braucht das Kind - dass wir es vorbehaltlos annehmen, wie es ist.Die Gesellschaft funktioniert nur noch mit dem Kopf und die Spiritualität ist eine große Not geworden. Wir müssen den Glauben wagen, optimistisch sein, dann werden wir Gott spüren und reich beschenkt werden.
Taizé ist ein Beispiel dafür, dass Gott wartet uns ein Geschenk zu machen, wieviele Jugendliche kehren jedes Jahr begeistert zurück.
Zum Schluß bedankte sich unser Pfarrgemeinderatspräsident Reinhold Kaufmann
bei Giorgio Nesler für das beeindruckende Referat und sagte:
"Auch dieser Vortrag war ein Geschenk!"
Jesus Christus, du warst immer in mir, ich wusste es nicht,
du warst da, und ich suchte dich nicht.
Als ich dich entdeckt hatte, brannte ich darauf,
dass du mein ein und alles bist. Ein Feuer durchglühte mich.
Wie oft aber vergaß ich dich wieder.
Und du hast nicht aufgehört mich zu lieben.